Gili Trawangan: eine Insel, zwar ohne die zwei Berge aber dafür mit dem schönen blauen Meer

Faul wie ich bin, habe ich mich um 08.30 Uhr von einem Moped abholen lassen, um zum Ablegesteg für mein Speedboot „Marina“ zu kommen. Das wären echt nur 2 Minuten Fußweg gewesen, aber bei der Hitze und den 16 Kilo auf dem Rücken habe ich das in Anspruch genommen.

Das Boot war für seinen Preis von 200.000 Rupiah super. Es geht zwar noch günstiger, aber ich bin ja oft einfach zu faul zum Vergleichen und 200.000 fand ich persönlich nicht zu viel. Nur etwas verspätet fuhren wir los, gute 40 Minuten, was doof war, denn Felix wollte mich am Anlegesteg abholen. Zum Glück gibts ja noch die gute alte SMS und Felix ist eh meistens zu spät. :p Die Fahrt über habe ich gelesen und gedöst, denn das Boot war recht groß, so hatten wir eine ruhige Überfahrt. Da war ich dann in Gili Trawangan. Es gibt drei Gili Inseln: GIli Air (ruhig, eher was für Paare), Gili Meno (da is wohl eigentlich gar nix) und Gili Trawangan (die Partyinsel). Felix hatte freundlicher Weise einen Bungalow organisiert, der mit Verlaub gesagt, am A** der Welt lag. Es fing aber eh erstmal an zu regnen, so dass wir uns in eine Shisha-Bar setzten und ein gutes indisches Mittagessen hatten.

Dann liefen wir los, und liefen und liefen und liefen… denn auf Gili T. gibt es keine Autos und auch keine Mopeds, nur Fahrräder und Pferdekutschen, die ich aber, wie gesagt, niemals benutzen würde.

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Eine der besagten Pferdekutschen

Felix hatte mir vorher ja schon gesagt, dass der Bungalow nicht im Zentrum von Gili T. ist, aber aus den anfangs mündlich zugesprochenen 10 Minuten wurden dann immer mehr. Man kann sich meine Laune vorstellen. Der Bungalow war aber wirklich süß und wir hatten eine Außendusche- sowie Toilette (is nur doof, wenn es regnet).

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Der Bungalow

Das Beste war aber, dass wir dort WLAN hatten und dessen Reichweite so groß war, dass wir am Strand Internet hatten! Das nenne ich Fortschritt, das habe ich mir die ganze Zeit gewünscht. Mag der ein oder andere schrecklich finden, aber ich mag Internet einfach. Außerdem konnte ich so Lektion 5 meines Tauchkurses beenden „Die Unterwasserwelt und Sie“…laaangweilig. Danach haben wir uns, da es wieder anfing zu regnen, in die Bar unserer Bleibe gesetzt.

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Der Strand vor der Haustür: internetfähig

Habe ich eigentlich schon den passenden Namen unserer Bleibe erwähnt? THE EXILE! Da hatte einer Humor. Auf Gili T. gibt es keine Polizei, es gibt wohl ab und zu mal lasche Kontrollen, aber basierend auf dieser Tatsache sind Drogen hier ein ganz großes Thema. Jeder Hansel will dir mit deinem Bier auch noch Mushrooms, Ecstasy und/oder was zum Rauchen verkaufen. Leider nehmen die Händler das Zeug wohl auch selbst, denn sooo viele sooo langsame begriffsstutzige Kellner oder Rezeptionisten habe ich noch nicht gesehen. Wir bestellten dann zwei Kokosnuss-Milchshakes, der Kellner kam nach 5 Minuten wieder: „excuse meee, one chocolate, one coconut milkshake?“ – da ist man als Kunde doch erstmal leicht irritiert, da ich aber eh grad mehr Bock auf Schoko hatte, haben wir die Bestellung einfach so akzeptiert. Beim Essen das selbe Spiel, ich bestelle Mayo, was bekomm ich Ketchup… davon abgesehen mussten wir dem Typen eigentlich bei jeder Bestellung klar machen, dass wir in Bungalow 2 wohnen und er es bitte auf unsere Rechnung setzen möchte.

Hach ja, da hilft eigentlich nichts außer einem kühlen Bintang und so verbrachten wir diesen Abend am Strand.

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Sieht einer den toten Hai im Bild?

Am nächsten Tag gab es dann ein ordentliches Frühstück, das in unserem Zimmerpreis sogar enthalten war. So ganz stand unser Plan für den Tag noch nicht, aber es war ganz schön warm als wir uns auf den Weg ins Zentrum von Gili T. machten. Eine Sache stand nämlich auf der To Do Liste mir ein Hostel für meine restlichen 4 Nächte besorgen. Das haben wir dann auch gemacht. Außerdem haben wir für Felix ein Speedboot-Ticket nach Sanur gekauft, denn er flog am Donnerstag zurück nach Deutschland. Nach der ganzen Lauferei mussten wir für ein kaltes Getränk halten (nein, kein Bintang, dafür war es dann doch zu früh). Unsere Idee war evtl. einen Schnorchelausflug zu den anderen Gili Inseln zu machen, aber wie sich bei Felix Recherche herausstellte, waren wir dafür mittlerweile zu spät, so dass wir einen Strandtag einlegten.

Die eine Bar hatte mir schon die ganze Zeit gefallen und so ließen wir uns dort nieder. Sehr hoch habe ich Felix angerechnet, dass er zurück ins Exil gelaufen ist, um mein iPad zu holen, denn Lektion 6 der Tauchtheorie stand noch an.

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Der Tag dort war sehr cool und wir hatten neben einem super Mittagessen eine entspannte Zeit dort. Zum Glück war Lektion 6 auch relativ kurz. Am Ende fing es aber doch wieder zu regnen an, so dass wir nach dem Leeren unseres Bintangs eigentlich den Heimweg antreten wollten. Auf dem Weg sahen wir aber noch 3 Jungens mit ihren Pferden schwimmen… Vielleicht behandeln doch nicht alle ihre Tiere so schlecht, denn diese Pferde, die die Wagen ziehen, leben nach dem Beginn dieser Tätigkeit nur noch 3 Jahre.

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Wie es das Schicksal aber so will, hörte der Regen auf und wir kamen nach dem Pferde-Schauspiel gerade an einer weiteren echt schick aussehenden Bar vorbei und wir hatten beide die selbe Idee: ein Bintang geht noch. Dort hatten wir dann das Glück einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen, im Hintergrund der zweitgrößte Vulkan Indonesiens.

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Da mir das Bintang langsam zum Hals raushing, probierten wir einen balinesischen Weißwein. Ich durfte sogar die Flasche probieren, bevor wir unsere zwei Gläser bekamen. Konnte sich sogar trinken lassen. Wir blieben länger als gedacht in dieser Bar und in unserer Bleibe gab es dann nur noch ein Abschluss Bintang sowie ein Abendessen.

Mittwoch war es dann soweit, Felix und meine Wege trennten sich. Felix, du warst mir ein guter Reisegesell, wenn du auch nie wieder die Unterkunft aussuchen wirst. 🙂 Nachdem wir gepackt und gefrühstückt hatten, sind wir zu meiner Tauchschule „Dreamdivers“ gelaufen. Felix hat sich an den Strand gelegt und ich saß erstmal so rum. Die Tauchlehrer waren nämlich ganz erstaunt, dass ich gar keinen Tauchschein hatte. Nee, meinte ich, dafür bin ich ja da. Fängt ja super an, dacht ich mir, aber am Ende wurde doch alles gut. Mein Lehrer Yudi hat mich für den Anfang noch mal alle Videos zu den ersten 3 Lektionen sehen lassen…war aber gar nicht so schlecht. Danach ging es für Übungen in den Pool. Ich hatte ja eine geringe Befürchtung, dass ich das Atmen durch das Atemgerät unangenehm finden würde, aber das war glücklicher Weise gar kein Problem. Die Übung „Tauchmaske mit Wasser füllen und Wasser durch Nase wieder ausblasen“ hat mir da schon größere Probleme bereitet, ich mag’s einfach nicht, wenn meine Nase nass wird. 🙁 Ansonsten hat aber schon das Planschen im Pool echt Spaß gemacht. Zum Mittagessen holte Felix mich dann ab und wir gingen in die Shisha-Bar vom ersten Tag, die direkt gegenüber meiner Tauchschule lag. Leider brauchten die viel zu lang für die Zubereitung, so dass Felix mit leerem Magen auf sein Speedboot gehen musste.

Nachmittags ging es dann schon raus zum ersten Freiwasser-Tauchgang. Ich hatte Glück, denn mit mir zeitgleich war zwar kein anderer Open Water Schüler, aber drei sehr nette Deutsche, die mehrere Tauchgänge rund um Gili T. machten. Sven und Katrin waren zwei echte Hamburger Originale und auch Christian war sehr lustig, zwar alle etwas älter als ich, aber das „Deko-Bier“ nach den Tauchgängen hat immer Spaß gemacht mit der Gruppe. Leider habe ich von den Tauchgängen keine Fotos, aber schon beim ersten Tauchgang habe ich eine Schildkröte, verschiedene Fische darunter einen Schaukelfisch, eine Art Kugelfisch (daran hat er mich nur erinnert) und noch viel mehr gesehen. Vor allem gingen wir direkt an einem Wrack runter, der „Bounty“ und sind ein wenig drum herum getaucht. Bei diesem Tauchgang übten wir dann was passiert, wenn die Luft ausgeht, das war aber auch alles problemlos und war mir als Übung immer noch lieber als die Masken-Nasen-Geschichte.

Nachdem wir wieder an der Tauchschule waren, gab es das Dekompressionsbier und so musste ich mich dann fast beeilen im „Gili Hostel“ anzukommen bevor die Rezeption schloss. Auf dem Weg dorthin traff ich Griffin oder Gariff, der mir erzählte, dass sie gerade aus dem Hostel ausgezogen sind wegen BedBugs. Er meinte aber, nicht alle wären gebissen worden und deswegen wären einige auch dort geblieben. Ich dachte mir, komm, dass wird schon und checkte fröhlich ein. Das Hostel war neben diesem Ungezieferproblem echt cool und hatte eine Dachterrassenbar. Dort habe ich mich dann auch niedergelassen und Ashley (24, USA) kennen gelernt. Irgendwann unterhielten wir uns dann mit den balinesischen Barangestellten, wann genau die gearbeitet haben, hab ich auch nicht ganz verstanden. Einer hat uns krasse Stories erzählt, angeblich war er mal im indonesischen Sondereinsatzkommando, hat uns aber auch eine Wunde von einer Kugel gezeigt, also der Story willen, glaub ich ihm das. Am Ende unterhielten wir uns noch mit zwei Kiwis und einem Engländer. Ashley ist mit der Gruppe auch noch mit zur Mittwochsparty im Irish Pub, aber mir gings irgendwie nicht so richtig gut und am nächsten Tag stand ja auch tauchen an, so dass ich mich gegen halb Eins ins Bett gelegt hatte. Und siehe da: keine Bedbug Bisse, super dacht ich mir.

Im Hostel gab es zum Frühstück ein eher geschmackloses Omelett, nach dessen Verzehr bin ich wieder zur Tauchschule, nach ein paar Übungen im Pool, ging es nachmittags zum zweiten Tauchgang. Dieses Mal besuchten wir den Basket Coral Garden, wo wir gleich auf den ersten Metern eine gelbe Muräne mit schwarzen Punkten sehen konnten. Auch hier begegnete mir wieder eine Schildkröte, Anglerfische (schwarz), ein Lionfish und dann kam der Hammer. Auf einmal zappelte mein Guide Thori (ich hatte einen neuen bekommen, da Yudi an diesem Tag irgendwie nicht gearbeitet hat) mit seiner Flosse herum. Dann sah ich es, ein Drückerfisch (die sind ja schon nicht klein) versuchte ihn zu beißen. Die Fische haben gerade Eier gelegt und neigen dann zur Aggressivität, das haben wir gemerkt, der Fisch kam immer wieder zurück mit weitaufgerissenem Zähne besetzten Maul. Irgendwann waren wir aber aus seinem Territorium heraus und er gab Ruhe. So erging es aber nicht nur uns, sondern auch Katrin und Sven plus Guide sowie Christian und seinem Guide.

Das mussten wir mit einem Bierchen erstmal verarbeiten. Das ging sogar richtig lange, erst gegen 19.00 Uhr kam ich wieder in meinem Hostel an. Dort lernte ich in meinem Zimmer Beccy kennen, mit ihr und einem weiteren Engländer sowie einem Hamburger bin ich dann essen gegangen. In einem richtig netten Restaurant waren wir da, es gab Antipasti und Salate als Büffet gereicht, sehr lecker.

Die anderen sind dann nach einem Stopp im Hostel noch ins Kino gegangen. Kino heißt in einer Bar werden illegal gebrannte Filme gezeigt. 🙂 Da ich den Film aber schon kannte, habe ich mich mit meinem Buch ins Bett gelegt und bin richtig früh schlafen gegangen, Tauchen macht aber auch müde.

Dementsprechend fit war ich am nächsten Tag. Da mir das Frühstück im Hostel nicht zusagte und ich von Nadine aus der Tauchschule (sie war nur am ersten Tag dabei) einen Tipp für ein gutes Café bekommen hatte, nahm ich im Café Kayu ein super englisches Frühstück ein und ging gut gelaunt zur Tauchschule. Dort musste ich dann leider wieder die Maskengeschichte üben, oh Mann, ich dachte ja schon ich besteh den Kurs nicht wegen der Sache.

Vormittags tauchten wir dann beim Coral Fan Garden. Dieses Mal war das Highlight eine Seeschlange silber schwarz, die wir ganz lange beobachten konnten. Von einer Drückerfischattacke blieben wir dieses Mal verschont. Was ich noch nicht erwähnte in dieser Nacht wurde ich übelst von BedBugs zerbissen, jeder der mich im Bikini sah hat mich drauf angesprochen. Also, nutzte ich meine Mittagspause um mich im Hostel zu beschweren und von Room 1 in Room 5 umzuziehen. Meine gesamte Wäsche wurde vom Hostel dann umsonst gereinigt und mir wurde eine Salbe gegen das Jucken versprochen. Danach bin ich noch schnell was essen gegangen und da stand er schon bevor mein letzter Tauchgang. Nach diesem habe ich dann tatsächlich doch bestanden. 🙂

Zurück im Hostel habe ich in meinem Zimmer Ben (20, Neuseeland) und Jake (Dänemark, 22) kennen gelernt. Ashley war im selben Zimmer und ist mit den Jungs dann zu einem Aussichtspunkt zum Sonnenuntergang schauen. Da habe ich mich mal faul rausgehalten, denn ich hatte einfach keinen Bock. Später sind wir aber alle zusammen auf den Night-Market gegangen, um dort zu essen. Sehr lecker war das und so günstig. Wir hatten verschiedene Satee-Spieße und gegrillten Red Snapper. Bevor wir los sind, hatte ich tierische Probleme mit meinen Kontaktlinsen, so dass ich ohne sie rausgehen musste. War zu eitel für Brille…hat einfach nicht zum Outfit gepasst. Mit uns auf dem Markt war unser gesamtes Zimmer: Elsbeth (29, Holland) und Denise (29, Holland) waren auch mit von der Partie. Wir hatten einen coolen Abend auf dem Markt und sind danach auch noch auf ein Bier in die Shisha-Bar gegangen. Danach sind die anderen noch weiter gezogen, aber so blind wie ich war hat das einfach keinen Spaß gemacht und so bin ich zurück ins Hostel.

In dieser Nacht war es dann leider auch wieder soweit, BedBugs in meinem Bett. Mittlerweile war ich am Rücken, am Bauch, an den Armen und im Gesicht zerbissen, aber ich habe nicht gekratzt, denn das hätte richtig unschöne Narben gegeben und meine Beine sehen schon so aus, als wäre ich in einer Folterzelle in Pakistan gewesen. Am nächsten Morgen reisen Elsbeth und Denise ab, aber ich denke die beiden werde ich dann auf Kho Phangan sehen, so wie eine Menge Leute, aber dazu dann mehr in den folgenden Artikeln. Ich bringen diesen noch schnell zu Ende. Für meinen letzten vollen Tag hatte ich keine Pläne, so dass ich mich spontan Ben und Jake anschloss auf ein Partyboot zu gehen, die Drunken Monkeyz. Oh Mann, was ein Tag. Mittags gegen 13 Uhr sollte das Boot starten, so waren wir pünktlich am vereinbarten Treffpunkt, aber wirklich los ging es erst um 14 Uhr…so warteten wir an der Hotelbar…

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Unsere Aussicht beim Warten und Ben & Jake

Dann ging es doch aber tatsächlich mit einem kleinen Boot (sogar mit Glasboden) zum großen Partyboot – von dem ich anscheinen doch kein Bild gemacht habe, aber man sieht es auf dem oberen Bild in weiter Ferne. War sehr stylisch holzverziert und mit typischen Loungemöbeln.

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Auf dem Partyboot

Ja, was soll ich groß erzählen. Wir haben gut getrunken und es war doch ein sehr lustiger Nachmittag. Ich hab mich mit vielen wildfremden Leuten unterhalten, getanzt, bin vom Boot metertief ins Meer gesprungen und war danach komplett nass, logischer Weise…aber ich war ja schlau und hatte meinen Bikini an.

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Da fing die Party gerade an

Das Ende war leider nicht so dolle, denn ich hatte wohl einen Wodka Red Bull zu viel und war auf einmal soo müde, dass Ben und Jake mich nach Hause bringen mussten. Dabei habe ich leider meine FlipFlops auf dem Boot vergessen…naja, Strafe muss sein. Ben hat mich mit Wasser versorgt und nachdem die Jungs mich zu Hause abgeliefert hatten, sind sie noch mal raus, aber irgendwie auch nicht zusammen, es war ein wilder Abend und ich lag ab 21 Uhr im Bett. 🙂 Dementsprechend gut ging es mir auch am nächsten Morgen. Irgendwann sind wir dann alle zum Frühstück und um 11 Uhr verabschiedete ich mich von den Beiden, da ich auschecken musste und zwei Stunden später mein Speedboot nach Sanur hatte. Zeit hatte ich aber noch, so dass ich zuerst in meinem neuen Lieblingscafé ein super leckeres Spinatomlette hatte mit echtem Feta! Dort traff ich durch Zufall Nadine und mit ihr bin ich dann noch ein wenig herumgelaufen, bis ich mich am Strand in einer Bar auf einer Liege niedergelassen hatte.

Mit dem Speedboot ging es dann nach Sanur. Dieses Mal war es leider ein sehr kleines Boot, so dass man jede einzelne Welle durch einen harten Aufprall spürte, das war wirklich nichts für Bandscheibengeschädigte, zu denen ich mich nach dieser Fahrt auch fast zähle. In Sanur angekommen, war ein super Service inkludiert, wir wurden alle zu unseren Hotels gebracht. Ich kam in meinem Abira Kokoro an und das Personal war super super freundlich, wirklich toll. Ich gönnte mir mal ein Einzelzimmer, ich brauchte einfach ein wenig Ruhe. Das Zimmer war einfach, aber WLAN war super und so konnte ich auch nach über 2 Monaten mal wieder mit meiner Familie skypen. Dazu war im Hotel ein japanisches Restaurant, wo ich als Gast 13 % Rabatt bekam und so gab’s auch mal wieder Sushi zum Essen.

Die Nacht dort war dennoch Horror, denn ich bin jetzt echt super empfindlich was diese Bettwanzen angeht. Dementsprechend leicht war mein Schlaf und ich war tatsächlich gerade wach als mich eine biss!!! Unglaublich, ich hatte in einem Hotel eingecheckt das auch von diesem Problem befallen war – ahhhhhhhhh!!!!! Um 4 Uhr nachts weckte ich dann den Nachtrezeptionisten, der auf dem Boden schlief und als er eines dieser gemeinen hinterlistigen ekligen unnützen Bestien auf meinem Bett sah, hat er mir anstandslos ein neues ZImmer gegeben. Gegen Halb fünf lag ich dann in meinem neuen Bett und ich glaube, dort war dann alles gut….oh Mann. 🙁 Wann ich auschecken musste am nächsten Tag war mir dann relativ egal, denn immerhin musste ich ja umziehen. Nach einem wirklich guten Frühstück, das in meinem Zimmerpreis enthalten war, kam auch schon mein Shuttle zum Airport, das mir das Hotel organisiert hatte. Am Flughafen von Denpasar ist wohl gerade alles im Umbau, zumindest sah das ziemlich nach Baustelle aus. Dennoch bei mir totale Begeisterung mit dem freien Internet dort konnte ich ca. 300 Bilder in 20 Minuten hochladen, das war schnell!

In den gesamten 8 Monaten und den fast 25 Flügen, die ich in diesen hatte, noch nie in meinem Leben habe ich so ein Chaos am Flughafen gesehen. AirAsia war mit zwei Flügen zu spät dran, so dass unser Gate als nicht frei wurde und unser Flug dadurch auch Verspätung hatte, am Ende waren wir eine Stunde zu spät, was schlecht war, da ich nach Jakarta flog und von dort aus weiter nach Bangkok. Warum auch immer, muss man bei TigerAir bei Anschlussflügen sein Gepäck neu einchecken, am Gepäckband lernte ich dann zwei deutsche Mädels kennen, die den gleichen Anschlussflug hatten und so wurden wir VIP-mäßig an der Sicherheitskontrolle vorbei zum Check-In gebracht und haben noch unserer Bordkarten bekomme. Um unser Gepäck wollte sich TigerAir kümmern… Dieser Flug ging dann pünktlich und 3,5 Stunden später war ich in meinem zehnten Land auf dieser Reise: Thailand.

Anmerkung der Autorin: Sorry, dass es dieses Mal so wenig Bilder waren, aber bei nur Strand und Tauchen kam nicht viel zusammen.

8 Gedanken zu “Gili Trawangan: eine Insel, zwar ohne die zwei Berge aber dafür mit dem schönen blauen Meer

  1. Hi Marina
    hatte über die Weihnachtszeit mal Zeit Deine Impressionen zu lesen ,
    ein Traum 🙂 Dir einen guten Rutsch in 2014,
    Beste Grüße Bernd Keidel

  2. Hi Marinchen, sag mal – was sind BedBugs??? Egal, was das für Scheißdinger sind, ihnen will ich nie begegnen… viel Spaß in Thailand! Deine Kerstin

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