Siem Reap: 1000 und 1 Tempel

Nach dieser wunderbar erfrischenden Bootsfahrt, kam ich im OneStop Hostel an – das erste, was ich höre: das einmalig einprägsame Geräusch eines Bohrers. Ich konnts nicht fassen, auch hier wurde gebaut?! Ja, das Hostel war noch gar nicht richtig fertig, womit ich die nächsten Tage ständig von Baulärm oder frischem Farbgeruch genervt war. Grrr…

Aber egal, ich war zu faul mir was anderes zu suchen und checkte ein. In meinem Zimmer war ich erstmal alleine. Ich machte mich kurze Zeit später auf kleine Erkundungstour von Siem Reap. Ebenfalls äußerst nervtötend, man hat das Hostel noch nicht mal richtig verlassen und es wird einem schon entgegen gebrüllt „lady, tuk tuk?“. Nein, Sie müssen mich verwechseln, mein Name ist nicht „lady tuk tuk“!

Die Tuk Tuk Fahrer ignorierend ging ich auf die Suche nach einem Café, das ich schon in Vientiane und Phnom Penh vermutet hatte, am Ende war es aber doch in Siem Reap. Zwei Schwestern führen das Café und finanzieren ihren jungen Angestellten die Schule bzw. Uni: das Sister Srey Café (Srey bedeutete in Khmer übrigens Schwester). Leider war ich maßlos enttäuscht, ich hatte dort zwar nur eine Eisschokolade (die schmeckte nach nix) und einen Apfel Soda (der war aliengrün und schmeckte widerlich), aber dennoch aufs Essen verzichtete ich. Im Hostel wieder angekommen, setzte ich mich an einen der zwei PCs und lernte dabei Anne-Marie (25, Deutschland) kennen. Als ich mit ihr eine rauchen ging, kam Martin (34, Deutschland) dazu und wir drei gingen spontan zusammen was essen. In einem lokalen Restaurant hatte ich ein super günstiges Sandwich und ebenfalls superbilliges Bier.

Mittlerweile habe ich mich übrigens entschieden, mein Lieblingsland in Südostasien ist: Kambodscha. Unwahrscheinlich nette Leute, gerade fasziniernd nach der Geschichte des Landes, super billig und wunderschöne Orte.

Nach dem Abendessen zeigten mir die beiden noch die „Pub Street“, eine Straße voller, oh Überraschung, Bars & Restaurants, direkt um die Ecke des Hostels. Ein sehr bekannter Laden ist das Angkor What?, dem gegenüber liegt eine andere Bar und jeden Abend versuchen sich die Konkurrenten darin die Musik des anderen zu übertönen, was dazu führt, dass ab 23 Uhr Menschen mitten auf der Straße, mal nach der einen, mal nach der anderen Musik tanzen. 🙂 Wir hatten einen coolen Abend und Anne-Marie würde ich die nächsten Tage noch öfters sehen, obwohl sie erstmal das Hostel wechselte.

Die nächsten Tage sollten anstrengend werden, denn ich hatte eine 3 Tage Tempeltour vor mir. Mein Tuk Tuk Fahrer holte mich um 8 Uhr am Hostel ab. Zuvor hatte ich noch ein überteurtes Frühstück im blue pumpkin, war aber immerhin lecker.

Da ich 3 Tage Tempel geplant hatte, wollte ich die Highlights erst am letzten Tag sehen. Probier das mal einem kambodschanischen Tuk Tuk Fahrer zu erklären, der fragte mich jeden Tag, ob wir jetzt zu Angkor Wat fahren würden…

Zuerst hieß es aber mal Ticket kaufen, 1 Tag kostet 20 Dollar, 3 Tage 40 Dollar und eine Woche, glaub ich 60 oder 70 Dollar. Es wird sogar ein Foto von einem gemacht, das auf den Tempelausweis kommt.

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Nach Kauf des Tickets ging es zu meinem ersten Tempel: Spannung. 🙂 Preah Khan ist einer der größeren Tempel, der 1184 von Jayavarman VII erbaut und 1191 seinem Vater gewidmet wurde. Der Tempel ist nicht nur dem Buddhismus gewidmet, sondern zeigt auch Merkmale des Hinduismus.

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Wie man sieht, ich war nicht die einzige Besucherin…

Dazu kann ich auch gleich sagen, dass diese korenaischen Reisegruppen tierisch genervt haben, die standen ständig im Weg rum, kletterten auf die unmöglichsten Stellen im Tempel um, Entschuldigung, Fotos mit saudämlichen Posen zu machen und generell sind die mir zu laut! So, Entschuldigung an alle Koreaner, denen ich damit unrecht tue, aber es war kaum zum Aushalten! Genau so nervötend sind aber die postkartenverkaufenden Kinder oder deren Wasser und Ananas verkaufenden Mütter, die einem schon 10 Meter bevor man nur in der Nähe ihres Shops kommt „heeeelllooooo, cooold waaater, piiiiiiiiineappleeeeeeeeeee“ entgegen kreischen. Zum Glück war im Deal mit meinem Tuk Tuk Fahrer gratis Wasser inkludiert. 🙂

Der Tempel hat mir trotzdem sehr gut gefallen, mit seinen Verzierungen und vorallem dem Baum, der sich seiner bemächtigt hat.

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Preah Khan

Danach wollte mich mein Tuk Tuk Fahrer zum nächsten großen Tempel bringen, bis ich ihm noch mal (mit meiner allseits bekannten Engelsgeduld)erklärte , dass ich erst zur sogenannten Rolous Gruppe wollte. Das sind zwar nicht die spektakuläresten, aber die ältesten Tempel, weshalb ich diese zuerst sehen wollte. Über Stock und Stein ging es mit dem Tuk Tuk außerhalb von Angkor Wat. Die Abkühlung durch den Fahrtwind war mehr als willkommen, denn es war tierisch heiß!

Preah Ko, der Tempel des „Sacred Bull“ liegt ca. 7,5 Kilometer südöstlich von Angkor und wurde 879 erbaut.

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Preah Ko

Nicht weit entfernt, liegt der Bakong, nur 2 Jahre jünger, ist es der erste Tempel der aus Sandstein gefertigt wurde.

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Bakong

Übrigens hat jeder meinen vollen Respekt, der Angkor Wat mit einem Fahrrad erkundet. Für mich war es schon super anstrengend bei den Temperaturen auf den Tempeln hinauf und hinab zu klettern.

Etwas außerhalb liegt der dritte und letzte Tempel der Rolous-Gruppe: Lolei, so ein hübscher Name. Erbaut in 889 an Erinnerung an den Vater von Yashovarman I, war es der erste Tempel, der auf einer künstlichen Insel lag. Heute ist das Areal um den Tempel allerdings trocken.

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Lolei

Tempelguckerei macht natürlich hungrig, so dass mich mein Fahrer erstmal zu einem richtigen Restaurant brachte mit Airc-Con und allem drum und dran. Leider gabs dort aber nur asiatisches Essen (mittlerweile habe ich eine tiefsitzende Abneigung entwickelt) und gebratenen Reis kann ich auch günstiger essen. Das tat ich dann auch. Gegenüber des Pre Rup hatte ich gebratenen Reis mit Gemüse, der mit seinen 4 Dollar auch nicht billig war… anschließend schaute ich mir Pre Rup an.

Dieser Tempel ist einer der bedeutensten, da er architektonisch den Übergang der vorklassischen zur klassischen Epoche zeigt. Dafür fand ich ihn allerdings nicht so spannend, außerdem musst ich schon wieder hochkraxeln…

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Pre Rup

ANschließend ging es zu meinem persönlichen Lieblingstempel des ersten Tages, dem Ta Som. Er wird dem späten 12. Jahrhundert zugeschrieben und auch „Jewel of the Propitious White Elephant“ genannt. Ich fand vorallem die Gesichter und den Baum toll.

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Ta Som

Mittlerweile war ich schon gut fertig mit der Welt und es ging zu meinem für diesen Tag letzten Tempel, dem Neak Pean. Eine der wichtigsten Bauten in Angkor. Auch dieser Tempel liegt in einem künstlich angelegten Wassergraben. Leider verhindern Absperrungen, dass man sich die verschiedenen Wasserspeier gut ansehen kann.

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Peak Nean: immerhin das Pferdchen „Balaha“ erkennt man noch

Nach Tempel Nummer 7 machten wir uns auf den Heimweg. Für den Abend hatte ich mich mit Michi, Kathrin und Lena verabredet, die auch gerade in Siem Reap waren. Ich hätte auch mit den 3en mir die Tempel an diesem Tag anschauen können, aber da mein Plan ja Highlight am Schluss war und die 3 sich nur einen Tag Tempel anschauten, hat das nicht ganz so geklappt.

Anne-Marie kam mit und so traffen wir uns gegen 19 Uhr bei „Mr. Grill“. Durch den Junggesellenabschied auf Koh Rong kannten wir nämlich den Besitzer, der uns den geamten Abend Bier ausgab. Wir zahlten nur das Essen. 🙂 Allerdings gestaltete sich die Unterhaltung mit ihm zunehmends schwieriger, denn das beste war sein Englisch nicht und das Bier hat dem ganzen keine Abhilfe geschaffen. Gegen Mitternach verließen wir das Restaurant und Anne-Marie und ich hatten noch die super Idee im Angkor What was trinken zu gehen… wir machten ein wenig die Tanzfläche unsicher, dann siegte die Vernunft und es ging ins Bett.

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Anne-Marie & ich

Der nächste Tempel-Tag begann eine Stunde später, um 9 Uhr. Dennoch hatte mir das Bier das Aufstehen nicht zu leicht gemacht und ich nutzte die lange Fahrt zum 32 Kilometer weit entfernten Banteay Srei zum Nickerchen. Richtig geschlafen hab ich zwar nicht, aber immerhin konnt ich im Tuk Tuk irgendwie bequem liegen.

Dieser Tempel ist zwar klein, aber berühmt für seine Verzierungen. „Citadel of the Woman“ bedeutet der Name übersetzt, wahrscheinlich sieht man deshalb auch so viele Frauenabbildungen.

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Banteay Srei

Leider war auch dieser Tempel sehr überlaufen, dennoch hat er mir gut gefallen.

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Ein „paar“ Touristen…

Mit dem Tuk Tuk ging es wieder zur „Hauptanlage“ Angkors, woe ich mir eines der Highlights anschaute: Ta Phrom. erbaut 1186, wurde er von Jayavarman VII seiner Mutter gewidmet, der „Mutter aller Buddhas“ wie man sagt.

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Ta Phrom

Die Tempel sind übrigens nicht teilweise nur noch Ruinen oder Steinhaufen, weil der Zahn der Zeit an ihnen nagt, sondern weil die Roten Khmer in ihrem Kampf gegen Kultur ihre sinnlosen Handlungen auch an den Tempeln ausgelassen haben.

Um den Artikel nicht noch länger werden zu lassen, folgen einfach ein paar Bilder der restlichen Tempel, die ich an diesem Tag besucht habe.

Ta Keo
(985 startete der Bau, der Tempel wurde aber nie fertig gestellt)

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Chau Say Tevoda
(nicht so’n spannender Tempel)

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Thommanon
(kleiner, aber eleganter Tempel aus dem späten 11. oder frühen 12. Jahrhundert)

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Mittagessen gab es anschließend in einem der vielen Plastikstuhl-Restaurants rund um die Tempel. Dort hatte ich für 4 Dollar Baguette mit Spiegeleiern, ich hätte mich aber natürlich auch fürs Freakfast entscheiden können. 🙂

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Endlich konnte ich auch ein Foto (wenn auch unscharf) der Stilsicherheit der Kambodschanerinnen jeglichen Alters machen, die laufen hier nämlich sehr gerne in bunten Pyjamas rum. Äußerst niedlich anzusehen, wenn die ganze Familie samt Kleinkindern, diese trägt und zusammen auf einem Roller sitzt.

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Wir fuhren noch an ein paar kleineren Tempeln vorbei, aber ich kann die Bildern nicht mehr den Tempeln zuordnen – erleichtertes Lächeln auf dem Gesicht der Leser dieses Blogges nehme ich an. 😉 Nun zum Ende hin erklimmte ich den Phnom Bakheng, ein Tempel auf einem Hügel. Das tolle Ticket vom ersten Tag wird übrigens an allen größeren Tempeln kontrolliert und die Kontrolleure sind unwahrscheinlich freundlich. Ich habe mich mit vielen unterhalten und habe mich richtig darüber gefreut, dass sie das nur taten, um ihr Englisch aufzubessern anstatt mir was verkaufen zu wollen.

Ca. 15 Minuten läuft man zum Tempel hoch oder nimmt einen Elefanten für schlappe 20 Dollar. Da dder Tempel ein beliebter Sonnenuntergangsplatz ist, war ich zum späten Nachmittag komplett alleine dort. Die Massen kommen erst später.

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Phnom Bakheng

Danach hat’s mir mit der Sonne gereicht und ich bin ins Hostel, wo ich mich mit verschiedenen Leuten aus meinem Dorm unterhalten habe bis ich nach einem Snack mit Anne-Marie in einer Bar Michi, George und Roo aufgesucht habe. Die 3 kauften noch Tickets für ihre Weiterreise nach Laos. Dieses Mal musste ich mich wirklich von George & Roo verabschieden, was traurig war, weil die beiden wirklich lustig waren. Mit Michi schnappte ich mir ein Tuk Tuk, um mir ein gratis Konzert von „Beatocello“ anzuschauen. Der Herr ist Schweizer und Arzt. Insgesamt hat er in Kambodscha schon 5 Krankenhäuser eröffnet, die allen Kindern Kambodschas freie ärztliche Behandlung, Operationen und Medikamente sichert. Wenn Familien von weiter weg anreisen, zahlt die Klinik sogar Essen und Transport der Familie. Der Doktor finanziert dies mit Spenden und z.B. auch mit diesen kostenlosen Konzerten an denen man am Ende was spenden kann. Leider gab es an diesem Abend kein Konzert, dafür in einem stark heruntergekühlten Raum eine Dokumentation über ihn, die sehr interessant war.

Nach einer knappen Stunde war der Film vorbei. Während wir uns die Dokumentation anschauten, hatte es doch tatsächlich geregnet! Ich weiß gar nicht wann ich das letzte Mal Regen hatte und hätte mich über einen Sommerschauer gefreut, aber gut. Mit dem Tuk Tuk stiegen wir am Night Market aus und ich kaufte wichtige Souvenirs und T-Shirts.

Michi und ich hatten spontan eine Fußmasse für 2 Dollar inkl. einer kurzen Nackenmassage inkl. Free WiFi und der Möglichkeit eine Dokumentation über Angkor Wat zu schauen. Kann man sich sogar bilden während man sich massieren lässt. Wir bummelten weiter über den Markt und entschieden uns für eine 60-minütige Bodymassage inkl. Free WiFi und Free Beer. 🙂 Unsere Masseure waren allerdings erst 20 Jahre alt und soo gut, war die Massage nicht, aber für 5 Dollar kann man’s ja mal versuchen.

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Danach musste ich mich von Michi verabschieden, da er ja auch nach Laos reisen würde. Wieder ein trauriger Abschied, aber ich denke mal, Michi werde ich, wenn er wieder in Deutschland weilt, definitiv auf ein Bier im Nord treffen. Früh bin ich ins Bett, da ich am nächsten Tag zum Sonnenaufgang in Angkor Wat sein wollte.

Wooohoo, was ein Gefühl, wenn der Wecker um 4.30 Uhr klingelt…mein Tuk Tuk Fahrer war pünktlich und los ging es zu Angkor Wat. Ich war natürlich nicht die Einzige, die diese brillante Idee hatte und so wurden, während ich mein Käffchen trank (konnte man da ohne Probleme an einem kleinen Stand kaufen), unzählige Touribusse und Tuk Tuks angekarrt. Beim Kaffee lernte ich einen Australier kennen, mit dem ich mir zusammen den Sonnenfaufgang anschaute…

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Sonnenaufgang bei Angkor Wat (nicht allein)

Hmmm…der war leider nicht so prickelnd, weil es bewölkt war. Da ärgert man sich ja schon so ein wenig, dass man so früh aus den Federn gesprungen (in meinem Fall gefallen) ist. Etwas enttäuscht schaute ich mir also den wichtigsten Tempels Angkors an: Angkor Wat. Der ist schon beeindruckend, allen schon durch seine Größe und die vielen Gebäude. Habe ein wenig die Orientierung verloren beim Besichtigen…

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Angkor Wat

Nachdem ich den Tempel verließ, drehte ich mich nochmal um und schau an: die Sonne. 🙂 Ja, da wurde doch noch ein nettes Foto gemacht. Ich war zufrieden.

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Geeht doch!

Mein nächster Gedanke galt dem Essen, den mein Magen grummelte schon wieder vor sich hin, am Vorabend gab’s irgendwie auch kein Abendessen, keine Ahnung wie mir das passieren konnte. Im blue pumpkin Restaurant in Angkor Wat hatte ich ein gutes Frühstück und frisch gestärkt fuhr mich mein Fahrer zum Bayon.

Der Tempel ist toll, denn es schauen einen von überall Gesichter an. Ich meine, über 200 Stück sind es. Sie sollen dem König, der den Tempel erbauen ließ sehr ähneln, was auf eine leich narzistische Neigung des Herrschers deuten lässt.

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Bayon

Ein absolutes Highlight der Tempel. Hat mir persönlich besser gefallen als Angkor Wat. Schön, wenn man die ganzen tollen Tempel am letztem Besuchstag hat, aber die Motivation lässt doch irgendwann nach, zumindest bei mir. In der Hitze schleppte ich mich aber weiter über das Angkor Thom Areal zur Terasse der Elefanten. Sehr hübsch!

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Terasse der Elefanten

Eigentlich wollte ich dem Royal Palace einen Besuch abstatten, ich war aber irgendwie ein wenig orientierungslos und stellte im Tempel fest, dass ich mir gerade Baphoun anschaue. War aber auch nicht schlecht, nur musste man schon wieder Treppen hochklettern…

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Baphoun

Ich lief wieder alles zurück und zur Terasse des Leper-Königs. Ich dachte ja bis eben die Terasse wäre dem Leoparden-König gewidmet…wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

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Eigentlich dachte ich ein wenig erleichtert „Juchu, jetzt heime“, aber mein Fahrer war motiviert und ließ mich noch am Srah Srang raus, der auch wirklich hübsch war. Man konnte den Tempel im 10. Jahrhundert wohl nur per Boot ansteuern, heute ist das gesamte Gelände ausgetrocknet.

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Srah Srang

Zum Ende gab es noch einen kleinen Tempel, den Prasat Kravan. Eher schlicht und weniger imposant, wied die Renovierung des Temepls allerdings von Deutschland bezahlt. Hätten wir uns ja auch ma nen größeren aussuchen können, aber vielleicht waren die alle schon an die Koreaner und Indien vergeben

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Prasat Kravan

Damit hatte es sich aber mit der Tempelbesichtigung. Meinem Fahrer zahlte ich 55 Dollar für die 3 Tage, was eigentlich 10 zu viel war, aber ich hatte beim Verhandeln einen kleinen Fehler gemacht. Ich suchte mir noch eine nette Pizzeria, namens „Little Italy“ für eine richtig gute Pizza bevor es zum Hostel ging.

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Lustiger Weise waren die zwei Kanadier aus meinem Dorm auch zum Sonnenaufgang in Angkor Wat gewesen, so dass wir uns kurz unterhielten und anschließend alle Mittagsschläfchen machten. Der Tag war ansonsten recht unproduktiv. Eigentich wollte ich abends auch nur mit Anne-Marie was nettes essen gehen, aber wie es so kommt, lernte ich vorm Hostel zwei Deutsche Jakob und Matthias kennen. Mit den beiden kam ich ins Gespräch, weil sie über das „German Premium Beer“ namens Ganzberg sprachen. Dieses wird überall in Kambodscha beworben, aber man bekommt es nie in Bars angeboten. Im Supermarkt kaufte ich eine Dose. Über die Beurteiung waren wir drei uns einig, von deutschem Premium Bier war das Gesöff sehr weit entfernt, so dass wir auf Angkor und Cambodia umschwenkten. Wir saßen so lange vorm Hostel bis Anne-Marie kam, die sich unserem flüßigen Abendessen anschloss, so dass wir am Ende eine beträchtliche Summe an leeren Bierdosen vorweisen konnten.

DIe Stimmung war gut, so dass wir alle noch mal ins Angkor What sind. Brauche nicht zu erwähnen, dass die Jungs am nächsten Morgen nicht zum Sonnenaufgang aufgestanden sind. :

Ich habe mich am nächsten Tag auch sehr verflucht, denn ich musste die Grenze nach Thailand passieren. Vor lauter Stress am Morgen, ließ ich meinen in Thailand gekauften Hut im Hostel liegen, aber ich ärgere mich schon fast nicht mehr über meine Vergesslichkeit. Mit dem Minivan ging es an die thailändische Grenze. Es war fast nicht zum Aushalten, da die Klimaanlage im Van nicht richtig funktionierte. Immerhin hatte das thailändische Migrationsbüro eine 1a angenehme Temperierung vorzuweisen. Danach durften wir allerdings Ewigkeiten an der Grenze rumsitzen und auf den neuen Minivan warten. Man merkt doch wie anders Thailand im Vergleich zu den anderen Ländern ist, jeder bekommt wieder Sticker aufgeklebt, damit der Guide weiß wer wo hin will und es gibt an jeder Ecke 7/11!

Bei unserem Stopp am größten 7/11 den ich je gesehen habe, deckte ich mich schnell noch mit Shampoo und solchen Dingen ein, bevor es nach Myanmar gehen sollte. Um 9 Uhr morgens waren wir losgefahren und wir kamen gegen 18 Uhr in Bangkok an. Mein Guesthouse Khaossan Baan Thai war super süß, das Personal so was von freundich, so dass ich dort meinen Transport zum Flughafen am nächsten Tag buchte und auch noch mal Wäsche waschen ließ. Ich schlenderte noch mal über die Khao San Road, ass extrem lecker indisch bis ich total kaputt im Bett lag und wie ein Stein schlief bis es am nächsten Tag zu meinem letzten Land losgehen sollte: Myanmar.

2 Gedanken zu “Siem Reap: 1000 und 1 Tempel

  1. Was ist ein „7/11“ (wahrscheinlich Supermarkt, oder?) Viel Spaß in Myanmar – da bin ich besonders gespannt auf Fotos und Infos – liebste Grüße von deiner Kerstin

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